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gesunde Ernährung

Fit mit Fetten – Teil 1

Warum sind Omega-3-Fettsäuren wichtig?

Viele haben schon einmal etwas gehört über Omega-3-Fettsäuren. Aber warum sind diese so wichtig für unsere Gesundheit und in welchen Nahrungsmitteln findet man diese Fette?Viele haben schon einmal etwas gehört über Omega-3-Fettsäuren. Aber warum sind diese so wichtig für unsere Gesundheit und in welchen Nahrungsmitteln findet man diese Fette? In den letzten Jahrzehnten wurde in der Presse immer sehr negativ über Fett berichtet. Es gibt zahlreiche Diätprodukte, die fettreduziert sind.  Es hat sich aber jetzt herausgestellt, das bestimmte Fette essentiell für unsere Gesundheit sind. Auf diese sollte man nicht verzichten.Es gibt Fette, die man meiden sollte, wie z.B. gesättigte Fette aus Fleisch, Wurst (Fettanteil 35 – 49 % Fett) und fetten Milchprodukten. Gesättigte Fette erkennt man daran, dass sie fest ist. Ein zu viel dieser Fette kann unsere Gefäße und Zellwände verkleben. Tiere, die Stall aufgezogen werden und mit Getreide gefüttert werden und wenig Bewegung haben, haben einen höheren Fettanteil als wildlebende Tiere. Ein Stallrind hat einen Fettanteil von 25 %, ein wild lebender Büffel hat dagegen nur 3 % Fett. Da sich der Büffel von Gras ernährt enthält das Fleisch wesentlich mehr Omega-3-Fettsäuren als das Stallrind, das meist mit Getreide gefüttert wird.

Gehärtete Fette sollten gemieden werden

Besonders meiden sollte man die künstlich erzeugten Transfette. Das ist ein unerwünschtes Nebenprodukt bei der industriellen Härtung von Pflanzenölen. Diese sind oft enthalten in Schokoriegeln, Backwaren und Brotaufstrichen und können einen Anteil von bis zu 50 % haben. In Margarine beträgt der Transfettgehalt zwischen 2-10 %.

Welche Fette sind zu empfehlen?

Dann gibt es die noch die einfach und mehrfach ungesättigten Fette, zu denen die Pflanzenöle gehören. Wichtig ist dabei das Verhältnis zwischen Omega-3 (Alpha-Linolensäure) und Omega-6 (Linolsäure), das bei den pflanzlichen Fetten sehr unterschiedlich sein kann. So beträgt das Verhältnis Omega 3 zu Omega 6 bei den pflanzlichen Ölen:

  • Distelöl 1 : 154
  • Sonnenblumenöl 1 : 120
  • Olivenöl 1 : 11
  • Rapsöl 1 : 2
  • Leinöl 4 : 1

Der Körper stellt aus den Omega-3-Fettsäuren u.a. Gewebehormone her, die die Blutgefäße erweitern, den Blutdruck verringern, das Blut verdünnen und Entzündungen hemmen. Durch die Aufnahme von zu viel Omega-6-Fettsäuren kann die Produktion dieser Gewebehormone gehemmt werden. Man sollte also Pflanzenöle mit einem hohen Omega-6-Anteil meiden und die Öle vermehrt zu sich nehmen, die einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren haben. Wenn Du Öle verwendest, die Omega-3-Fettsäuren enthalten:

  • Schützt Du Dich vor entzündlichen Erkrankungen, da Omega 3 der Ausgangsstoff für antientzündliche Gewebehormone ist. So kann es verschiedene chronische Erkrankungen verbessern.
  • Tust Du etwas für die Gesundheit Deines Gehirns, da 60 % des Gehirns aus leitfähigen Fetten besteht.
  • Omega-3-Fettsäuren wirken sich positiv auf Deine Stimmung aus.
  • Gute Fette haben einen positiven Effekt auf Dein Herz-Kreislaufsystem. Im nächsten Monat erfährst Du noch mehr über gute Fette. Sei gespannt.

Am 07.11.17 zum Tag der offenen Tür im Kurort Rathen kannst Du einen Vortrag zu dem Thema hören.

Quelle: Fit mit Fett, Dr. Ulrich Strunz und Andreas Jopp, Heyne Verlag

Die Naturheilpraxis Huxol empfiehlt eine Herbstkur

Tipps aus der Naturheilpraxis Huxol: Den Körper gut vorbereiten auf den Winter mit einer Herbstkur

Den Körper reinigen und Pfunde verlieren

Im Herbst ist es gut den Körper vor dem Winter nochmal zu reinigen und vielleicht auch ein paar Pfunde zu verlieren.
Empfehlen kann ich dabei das basische Fasten, bei dem für 2-4 Wochen auf sämtliche Weißmehl-produkte und Fleisch verzichtet wird und dafür viel gedünstetes Gemüse gegessen wird. Ihr solltet dabei möglichst immer warm essen, um den Stoffwechsel anzuregen. Ihr esst dabei täglich 3 Mahlzeiten und könnt auch zwischendurch Obst essen.
Morgens könnt Ihr Euch einen warmen Brei aus Haferflocken oder noch besser eine Mischung aus Hirse-, Buchweizen- oder Amaranthflocken, da diese basisch sind, mit Obst kochen. Da könnt Ihr auch Rosinen und Kokosraspeln hineintun. Ihr könnt Euch aber auch Reis- oder Dinkelwaffeln besorgen und diese mit Gemüseaufstrichen essen, wenn Ihr nicht jeden Morgen diesen Brei essen wollt.
Mittags macht Ihr Euch ein Gemüsecurry mit dem Gemüse Eurer Wahl mit Reis oder Kartoffeln. Hier könnt Ihr auch etwas Schärfe in Form von Ingwer, Pfeffer oder Chili ins Spiel bringen – genau, um den Stoffwechsel anzuregen.
Abends ist es am besten, wenn Ihr Euch nur noch eine Gemüsesuppe macht und diese nicht später als 19 Uhr esst.
Jeden Tag mindestens 2 l Wasser in Form von Kräutertees oder stillen Wasser zu sich nehmen. Den Kaffeekonsum reduzieren.
Wenn Ihr beim Kochen auf Sahne nicht verzichtet wollt, könnt Ihr als Alternative vegane Reis- oder Mandelsahne verwenden.

Sauna & basische Bäder

Während dieser basischen Kur ist es gut, wenn Ihr auch mal in die Sauna geht oder basische Bäder anwendet.
Anders als beim Heilfasten seid Ihr beim basischen Fasten voll leistungsfähig und könnt auch Eurer Arbeit nachgehen.

Kräutertherapie in der Naturheilpraxis Huxol

Durch eine mikrobiologische Therapie die Darmflora verändern

Studien in der modernen Wissenschaft belegen: Eine gesunde Darmflora ist wichtig für das Immunsystem

Bei der mikrobiologischen Therapie werden Präparate und Arzneimittel eingesetzt, die entweder lebende Bakterien enthalten oder Nährstoffe, die das Wachstum der gesunden Bakterienflora fördern. Die dabei verwendeten Bakterien gehören zur normalen physiologischen Bakterienflora, die normalerweise bei jedem gesunden Menschen zu finden sind.
Wenn die normale Bakterienflora des Darmes durch krankheitsfördernde Mikroorganismen verdrängt wird, kann es zu verschiedenen gesundheitlichen Störungen kommen.
Verdrängt werden kann die physiologische Darmflora durch:

  • eine einseitige Ernährung (wenig Ballaststoffe), da die Nahrung zu einer Veränderung des Darmmilieus führt
  • die Einnahme von Medikamenten – besonders Antibiotika führen zum teilweisen Absterben der Darmflora
  • Darminfektionen
  • Hefepilze, die sich im Darm ansiedeln
  • Vitalstoffmängel

Die moderne Wissenschaft weiß seit längerem, dass eine gesunde Darmflora wichtig ist für unser Immunsystem, eine Barriere für pathogene Keime darstellt und unseren Darm bei der Aufnahme und Verwertung der Nahrung unterstützt.
Neueste Erkenntnisse aus der Medizin belegen, dass die Gesundheit des Gehirns unter dem Einfluss unserer Darmtätigkeit steht. Einige neurologische Erkrankungen lassen sich auf eine Störung der Darmflora zurückführen.

Stuhluntersuchung um Störungen der Darmflora festzustellen

Festgestellt werden kann eine Störung der Darmflora durch eine Stuhluntersuchung. Ich arbeite dabei seit längeren Jahren mit dem Bio-Labor in Hemer zusammen. Du erhältst dabei nach der Laboranalyse einen Laborbericht sowie einen individuellen naturkundlichen Behandlungsplan. Untersucht werden dabei verschiedene Darmkeime, die für unsere Gesundheit bedeutsam sind, sowie verschiedene Enzyme und Antikörper, die Rückschlüsse auf den Zustand der Darmwand und –schleimhaut zu lassen.
Die Behandlungsdauer der mikrobiologischen Therapie hängt vom Beschwerdebild ab und kann 3 bis 6 Monate betragen.

Praxisraum in der Naturheilpraxis im Kurort Rathen

Wie läuft eine Eigenbluttherapie in der Naturheilpraxis Dirk Huxol ab?

Bei der Eigenbluttherapie werden dem Klienten 0,2-2 ml Blut entnommen und dann wieder meist in den Muskel injiziert. Oftmals werden dem Blut je nach Erkrankung des Klienten bestimmte Präparate hinzugemischt. Die Eigenbluttherapie ist eine Reiztherapie, die wissenschaftlich nicht bewiesen ist. Meist muss die Behandlung bis zu 10 Mal wiederholt werden.

Verschiedene Formen der Eigenblutbehandlung

Ich setzte meist zwei Formen in meiner Naturheilpraxis ein:

  1. Das Blut wird aus der Vene entnommen und dann zurück in den Gesäßmuskel injiziert.
  2. Das Blut wird entnommen und dem Blut wird ein komplexhomöopathisches Präparat hinzugefügt, das mit dem Blut gut durchmischt wird. Auch hier wird das Blut dann wieder in den Gesäßmuskel injiziert. Die Menge des abgenommen Blutes wird schrittweise gesteigert von 0,2 bis auf 2 ml.

Weitere Eigenblutverfahren sein:

  • Die Ozoneigenbluttherapie: Das entnommene Blut wird mit Ozon angereichert.
  • Bei der ultraviolett-aktivierten Eigenbluttherapie wird das Blut vor dem Zurückspritzen zusätzlich mit UV-Licht bestrahlt und dabei mechanisch bewegt.
  • Die Eigenblutnosode: Entnahme eines Tropfens Blut, homöopathische Behandlung des Blutes und orale Aufnahme durch den Klienten.

Die Eigenbluttherapie kostet 20 bis 35 € bei mir in der Naturheilpraxis Dirk Huxol im Kurort Rathen oder in Pirna.

Weitere Diagnoseverfahren des Heilpraktikers Dirk Huxol.